Damit es beim Anziehen besser flutscht, habe ich die Ärmel nicht nur mit Jersey sondern zusätzlich auch noch mit einem synthetischen Futterstoff ergänzt. Die Passe aussen hebt sich optisch durch eine reflektierende Paspel ab. Das erschien mir sehr praktisch für die dunkle Jahreszeit. Gute Sichtbarkeit ist mir, besonders bei den Kindern, sehr wichtig. Auch wenn ich meine Dreijährige noch nicht alleine bei Dunkelheit auf die Strasse lasse...
Mittwoch, 13. April 2016
Ein neues Mäntelchen für Fräulein Smilla I
Für Schnabelina habe ich im Herbst das Rundepassemäntelchen zur Probe genäht. Sie hat es vor einiger Zeit für ihre Tochter entworfen und hat den Schnitt für uns Hobbynäherinnen gradiert und perfektioniert. Um die Passform und die Anleitung zu überprüfen habe ich erst einmal den Stoffschrank durchsucht und bereits vorhandene Stoffe verwendet. Das wäre nicht nötig gewesen...der erste Versuch passte schon richtig gut!
Aussen habe ich einen dunkelblauen, glatten Fleecestoff verwendet, gefüttert habe ich mit einem Campan von Hilco. Das Futter der Kapuze ist die linke Seite eines grauen Alpenfleeces, ebenso der vorderste Teil der Ärmel. Dahinter habe ich ein verstecktes Bündchen genäht. So hat der kalte Wind keine Chance reinzupfeifen!
Damit es beim Anziehen besser flutscht, habe ich die Ärmel nicht nur mit Jersey sondern zusätzlich auch noch mit einem synthetischen Futterstoff ergänzt. Die Passe aussen hebt sich optisch durch eine reflektierende Paspel ab. Das erschien mir sehr praktisch für die dunkle Jahreszeit. Gute Sichtbarkeit ist mir, besonders bei den Kindern, sehr wichtig. Auch wenn ich meine Dreijährige noch nicht alleine bei Dunkelheit auf die Strasse lasse...
Damit es beim Anziehen besser flutscht, habe ich die Ärmel nicht nur mit Jersey sondern zusätzlich auch noch mit einem synthetischen Futterstoff ergänzt. Die Passe aussen hebt sich optisch durch eine reflektierende Paspel ab. Das erschien mir sehr praktisch für die dunkle Jahreszeit. Gute Sichtbarkeit ist mir, besonders bei den Kindern, sehr wichtig. Auch wenn ich meine Dreijährige noch nicht alleine bei Dunkelheit auf die Strasse lasse...
Montag, 11. April 2016
Neue Pullis braucht der kleine Mann II
Zu den Pullis vom letzten Blogeintrag gesellten sich nochmals zwei dazu. Einer war nochmals für meinen Sohn, einen hat mein Neffe bekommen. Beide habe ich nach der bewährten Schnittmusterkombi aus Ottobres "More Grey" und dem klimperkleinen Kapuzenpulli aus dem Buch "Nähen mit Jersey – kinderleicht" genäht.
Für meinen Sohn, der gerade alles liebt, was Piraten, Ritter oder Wikinger darauf hat, gab es einen Pulli aus dem lustigen "Monkey Treasure" von Lillestoff, kombiniert mit petrol-türkisen Ringeln, ebenfalls von Lillestoff. Dieses Mal habe ich die Kapuze und die Ärmel einfach eingefasst mit braunem Interlock. Dafür habe ich die Raglannähte und die Mittelnaht der Kapuze mit einer Covernaht verschönert.
Für meinen Neffen habe ich einen alten Pulli ersetzt, der schon ziemlich abgewetzt, verfärbt und ausgebleicht war und zudem überall die Säume aufgegangen sind. Ich habe den Baustellenstoff von Lillestoff mit dunkelrotem Unijersey kombiniert und mit Kordeln und Ellbogenpatches versehen. Zum Glück wäre der Pulli meinem Sohn zu klein. Sonst hätte ich grosse Mühe gehabt ihn abzugeben...
Für meinen Sohn, der gerade alles liebt, was Piraten, Ritter oder Wikinger darauf hat, gab es einen Pulli aus dem lustigen "Monkey Treasure" von Lillestoff, kombiniert mit petrol-türkisen Ringeln, ebenfalls von Lillestoff. Dieses Mal habe ich die Kapuze und die Ärmel einfach eingefasst mit braunem Interlock. Dafür habe ich die Raglannähte und die Mittelnaht der Kapuze mit einer Covernaht verschönert.
Für meinen Neffen habe ich einen alten Pulli ersetzt, der schon ziemlich abgewetzt, verfärbt und ausgebleicht war und zudem überall die Säume aufgegangen sind. Ich habe den Baustellenstoff von Lillestoff mit dunkelrotem Unijersey kombiniert und mit Kordeln und Ellbogenpatches versehen. Zum Glück wäre der Pulli meinem Sohn zu klein. Sonst hätte ich grosse Mühe gehabt ihn abzugeben...
Samstag, 9. April 2016
Neue Pullis braucht der kleine Mann I
Ich bin gerade total überzeugt von Kapuzenpullis an meinem Sohn. Am liebsten aus dünnem Sweat oder Jersey. Glücklicherweise sieht der junge Mann das genauso und findet diese Art von Pullis besonders praktisch, denn so weiss er immer was vorn und hinten ist!
Deshalb sind hier in den letzten Monaten einige Modelle davon entstanden. Einer ist aus grauem Sweat und entstand beim Probenähen des Kapuzenpulli-Schnittes, den Pauline von Klimperklein in ihrem Buch "Nähen mit Jersey – kinderleicht" veröffentlicht hat. Er sitzt sehr gut und sieht so wahnsinnig kuschelig aus!
Deshalb sind hier in den letzten Monaten einige Modelle davon entstanden. Einer ist aus grauem Sweat und entstand beim Probenähen des Kapuzenpulli-Schnittes, den Pauline von Klimperklein in ihrem Buch "Nähen mit Jersey – kinderleicht" veröffentlicht hat. Er sitzt sehr gut und sieht so wahnsinnig kuschelig aus!
Der zweite "Hoodie" entstand aus dem Raglanschnitt "More Grey" aus einer alten Ottobre (da weiss ich nicht mehr welche, gibt ja immer wieder mal Raglanschnitte in den Heften). Dazu habe ich die Kapuze vom oben genannten Kapuzenpulli dazugenommen. Die passt fast perfekt da dran. Der Pulli bekam Ellbogenpatches und Fakekordeln in der Kapuze. Der geliebte Wikingerstoff ist natürlich von Lillestoff.
Stoffe: Grauer Sommersweat "Eike" von Swafing, dunkelroter Jersey "Gitte" von Swafing, rot-oranger Ringeljersey, vermutlich auch von Swafing und Sommersweat Wikinger von Lillestoff
Schnitte: More Grey aus Ottobre, Kapuzenpulli von Klimperklein
Freitag, 8. April 2016
Von Rittern und Prinzessinnen
Passend zum Prinzessinnenkleidchen von hier habe ich für meinen Sohn ein Langarmshirt genäht. Den Ritterweltstoff von Lillestoff hat er sich selbst ausgesucht, weil er so cool ist mit Rittern, Drachen und so...;-)
Der Schnitt ist ein Tiger Spotting aus der Ottobre 4/15. Leider habe ich die Grösse 134 gewählt. Eine 128 wäre wohl besser gewesen...das Shirt ist noch reichlich gross und ich befürchte, wenn es dann richtig passt, ist der Bub definitiv aus dem kindlichen Muster des Stoffs rausgewachsen. Damit das ganze Shirt nicht zu sehr überladen wird, habe ich die Ärmel, den Rücken und die Schultern unigrau, respektive grau meliert gewählt. Als kleinen Hingucker hat das Shirt zwei rot-weiss gestreifte Einsätze im Brustbereich, die gut mit dem Ritterthema harmonieren, wie ich finde.
Stoff: Ritterwelt von Lillestoff, rot-weisse Ringel von Lillestoff und grauer Jersey aus dem Nähgeschäft meines Vetrauens
Schnitt: Tiger Spotting aus der Ottobre 4/15 (und das klimperkleine Trägerkleid von hier)
Der Schnitt ist ein Tiger Spotting aus der Ottobre 4/15. Leider habe ich die Grösse 134 gewählt. Eine 128 wäre wohl besser gewesen...das Shirt ist noch reichlich gross und ich befürchte, wenn es dann richtig passt, ist der Bub definitiv aus dem kindlichen Muster des Stoffs rausgewachsen. Damit das ganze Shirt nicht zu sehr überladen wird, habe ich die Ärmel, den Rücken und die Schultern unigrau, respektive grau meliert gewählt. Als kleinen Hingucker hat das Shirt zwei rot-weiss gestreifte Einsätze im Brustbereich, die gut mit dem Ritterthema harmonieren, wie ich finde.
Stoff: Ritterwelt von Lillestoff, rot-weisse Ringel von Lillestoff und grauer Jersey aus dem Nähgeschäft meines Vetrauens
Schnitt: Tiger Spotting aus der Ottobre 4/15 (und das klimperkleine Trägerkleid von hier)
Donnerstag, 7. April 2016
Klimperklein meets Ottobre
Im Sommer 2014 hat meine Mutter mir aus dem Urlaub im wirklich hohen Norden (Polarkreis und so) ein ganz süsses Kleidchen in Grösse 98 für meine Tochter mitgebracht. Damals war es noch zu gross, meine Tochter erst 1.5 Jahre alt. Letzten Sommer, also 2015, konnte sie es dann aber bereits tragen und ich war traurig, dass ich immer noch nicht so ganz herausgefunden habe, nach welchem Schnitt das Kleid entstanden ist. Vermutet habe ich das klimperkleine Trägerkleid...nur: gibt es wirklich Hobby-Näherinnen in Norwegen, Schweden und Finnland, die nach Klimperklein nähen...? Wie ich nun weiss: Jaaa! Und trotzdem...der Schnitt war ein anderer.
Kürzlich habe ich einige Bilder der Giant Apple aus einem älteren Ottobre Heft gesehen (3/14?). Und da war mir klar. This is it! Genau das ist das Kleidchen, das seit knapp zwei Jahren bei Töchterchen im Schrank hängt. Nur habe ich leider die Ottobre-Ausgabe nicht und bis ich die bestellt hätte, respektive sie geliefert würde, respektive ich entschieden hätte, welche Ausgaben ich denn gleich noch mitbestellen möchte und natürlich auch unbedingt brauche, wäre der Sommer wohl vorüber...
Aber ich wäre ja nicht ich, hätte ich nicht bereits die Lösung im Vorfeld gefunden. ;-) Den Schnitt zum Trägerkleid habe ich auf meinem Rechner und vor einigen Wochen bereits in Töchterchens Grösse gedruckt und ausgeschnitten. Und so kam es, dass ich mir aus dem Bild der Giant Apple und dem Schnitt zum Trägerkleid meine eigene Version gebastelt habe. Dazu habe ich das Trägerkleid für die Version mit Ärmeln zugeschnitten. Dazu kamen leicht veränderte Käppchenärmel. Die Nahtzugabe dafür habe ich auf zwei Zentimeter erweitert, die Mitte mit einem Knips versehen, den Saum eher konvex geschnitten. Der Zuschnitt sah aus wie eine etwas schiefe Ellipse.
Und dann habe ich genäht...erst die eine Schulter, dann den Ausschnitt und die Saumkanten der Ärmelchen eingefasst. Danach die zweite Schulter geschlossen. Anschliessend habe ich die Ärmelchen an die Ärmelausschnitte gesteckt und zwar links auf links. Dabei zeigten die Ärmelchen nach innen gegen den Halsauschnitt. Die Mitte der Nahtzugabe traf dabei auf die Schulternaht. Dann habe ich die Ärmelchen mit der Overlock am Armausschnitt fixiert und anschliessend alles eingefasst. Die Ärmelchen zeigten dabei immer noch nach innen. Danach konnte ich die Ärmelchen ausklappen und sie in der Naht der Einfassung vom Armauschnitt feststeppen. Anschliessend musste ich nur noch die Seitennähte schliessen und das Kleidchen säumen. Et voilà: Klimperklein meets Giant Apple. Davon werden noch einige folgen...
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| Das geschenkte Kleidchen |
Kürzlich habe ich einige Bilder der Giant Apple aus einem älteren Ottobre Heft gesehen (3/14?). Und da war mir klar. This is it! Genau das ist das Kleidchen, das seit knapp zwei Jahren bei Töchterchen im Schrank hängt. Nur habe ich leider die Ottobre-Ausgabe nicht und bis ich die bestellt hätte, respektive sie geliefert würde, respektive ich entschieden hätte, welche Ausgaben ich denn gleich noch mitbestellen möchte und natürlich auch unbedingt brauche, wäre der Sommer wohl vorüber...
Aber ich wäre ja nicht ich, hätte ich nicht bereits die Lösung im Vorfeld gefunden. ;-) Den Schnitt zum Trägerkleid habe ich auf meinem Rechner und vor einigen Wochen bereits in Töchterchens Grösse gedruckt und ausgeschnitten. Und so kam es, dass ich mir aus dem Bild der Giant Apple und dem Schnitt zum Trägerkleid meine eigene Version gebastelt habe. Dazu habe ich das Trägerkleid für die Version mit Ärmeln zugeschnitten. Dazu kamen leicht veränderte Käppchenärmel. Die Nahtzugabe dafür habe ich auf zwei Zentimeter erweitert, die Mitte mit einem Knips versehen, den Saum eher konvex geschnitten. Der Zuschnitt sah aus wie eine etwas schiefe Ellipse.
Und dann habe ich genäht...erst die eine Schulter, dann den Ausschnitt und die Saumkanten der Ärmelchen eingefasst. Danach die zweite Schulter geschlossen. Anschliessend habe ich die Ärmelchen an die Ärmelausschnitte gesteckt und zwar links auf links. Dabei zeigten die Ärmelchen nach innen gegen den Halsauschnitt. Die Mitte der Nahtzugabe traf dabei auf die Schulternaht. Dann habe ich die Ärmelchen mit der Overlock am Armausschnitt fixiert und anschliessend alles eingefasst. Die Ärmelchen zeigten dabei immer noch nach innen. Danach konnte ich die Ärmelchen ausklappen und sie in der Naht der Einfassung vom Armauschnitt feststeppen. Anschliessend musste ich nur noch die Seitennähte schliessen und das Kleidchen säumen. Et voilà: Klimperklein meets Giant Apple. Davon werden noch einige folgen...
Töchterchen liebt ihr neues Prinzessinnenkleid, sie durfte für die Bilder sogar mit den heissgeliebten Hausschuhen in den Garten...Und das Praktische an diesem Jersey von Lillestoff ist: Sohn mag ihn auch! Da gibt's nämlich nicht nur Prinzessinnen drauf sondern auch Ritter, Schlösser und vor allem: einen Drachen!
Stoff: Lillestoff Ritterwelt
Schnitt: Trägerkleid von Klimperklein etwas abgewandelt
Freitag, 19. Februar 2016
Schatzhüter – der mini Kulturbeutel für deine Handtasche
Immer wieder werde ich nach einer Anleitung für meine kleinen Täschchen, Etuis, Neccessaires etc. gefragt. Hier ist sie also...;-)
Ich stelle sie gerne jedem zur Verfügung, der danach nähen möchte. Gerne dürft ihr die verschiedenen Grössen auch verändern, schliesslich habe ich das Rad nicht neu erfunden. Ich bitte euch aber inständig immer die Quelle der Anleitung und des Schnittmusters anzugeben, solltet ihr eure Täschchen in eurem Blog, auf Facebook, in einem Forum oder wo auch immer präsentieren. Ebenfalls bitte ich jeden, der selbstgenähte Schatzhüterchen verkaufen möchte die Quelle des Schnittmusters beim Verkauf anzugeben. Weitere Infos findet ihr auf dem Schnittmuster.
Material:
- Für das Schnittmuster hier klicken
- Zirka 30 cm x 40 cm - 50 cm x 60 cm Baumwollwebware/Wachstuch - ebenso viel Volumenvlies, ca. 1 cm dick
- 40 cm Endlosreissverschluss und einen Schieber
- Schrägband
Los geht's:
Wähle deine gewünschte Grösse vom Schatzhüter und drucke das entsprechende Schnittmuster zweimal aus. Achte darauf, dass die Seiten vom Skalierungsquadrat 4 cm messen. Dazu musst du bei deinem Drucker „ohne Seitenanpassung“, „Druckgrösse 100%“ oder eine ähnliche Einstellung wählen. Schneide das Schnittmuster aus und klebe es am Bruch nicht überlappend zusammen.
Lege nun das zusammengeklebte Schnittmuster auf deine Stoffe und das Volumenvlies und schneide ein grosszügiges Rechteck drumrum aus.


Lege den Futterstoff mit der rechten Seite nach unten vor dich. Danach legst du das Vlies auf und zuoberst den Aussenstoff (im oberen Bild sind Futter und Aussenstoff vertauscht).
Bei den grösseren Grössen vom Schatzhüter empfehle ich mindestens ein bis zwei Steppnähte pro Seite.Wähle deine gewünschte Grösse vom Schatzhüter und drucke das entsprechende Schnittmuster zweimal aus. Achte darauf, dass die Seiten vom Skalierungsquadrat 4 cm messen. Dazu musst du bei deinem Drucker „ohne Seitenanpassung“, „Druckgrösse 100%“ oder eine ähnliche Einstellung wählen. Schneide das Schnittmuster aus und klebe es am Bruch nicht überlappend zusammen.
Spätestens jetzt müssen die drei Lagen Aussenstoff-Vlies- Futter wieder in die richtige Reihenfolge. Lege nun das Schnittmuster auf und übertrage die Konturen auf den Futterstoff. Wenn du willst, kannst du die Lagen mit ein paar Stecknadeln fixieren.
Nähe nun mit geraden Stichen exakt auf der von dir vorgezeichneten Linie. Dabei kannst du dich an der Rille im Nähfuss orientieren. Falls du das Absteppen ausgelassen hast, verbindest du nun alle drei Lagen miteinander. Anfänger sollten die einzelnen Lagen mit Sprühzeitkleber oder ein paar Stecknadeln fixieren.
Wenn du einmal rundherum bist mit dem Geradstich, stellst du einen schmalen (ca. 3mm), kurzen (ca. 1.5 mm) Zickzack ein und nähst nochmals rundherum. Dieses Mal kannst du die vorher genähte Geradstichnaht als Vorlage nehmen.
Mit dem Zickzack hast du nun schön die Kanten von deinem Schatzhüter versäubert. Schneide nun mit einer scharfen Schere knappkantig rund an der Naht entlang. Falls du ein Label aufnähen möchtest, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt! Ebenfalls jetzt kannst du einen D-Ring oder ähnliche Gadgets an den Seiten anbringen.
Nun kommt das Schrägband zum Zug. Nähe es auf der Aussenseite des Täschchens an die beide oberen, gebogenen Kanten an. Dazu faltest du es auf und steckst es bündig Kante an Kante. Danach nähst du mit Geradstich ca. einen Millimeter rechts vom Falz.
Falte das Schrägband nun satt um die obere Kante und schneide es auf allen Seiten zurück, so dass es mit den Seiten des Täschchens bündig ist.
Mit Hilfe von Stecknadeln fixierst du nun den Reissverschluss und das Schrägband zusammen am Täschchen. Die Zähnchen vom Reissverschluss kommen dabei genau oberhalb der Täschchenkante zu liegen. Jetzt kannst du Schrägband und Reissverschluss in einem Rutsch festnähen. Wähle dafür einen dekorativen Zierstich oder einen 3 mm langen Geradstich und steppe knappkantig am Schrägbandrand ab. Fortgeschrittene Näher(-innen) können den Reissverschluss auch ohne Stecknadeln annähen. Das wird unter Umständen sauberer. Pass aber in jedem Fall auf, dass die Steppnaht auch das Schrägband zwischen Futterstoff und Reissverschluss mitfasst
Verfahre mit der zweiten Seite ebenso.
(Optional: Falls du keine Lust hast den Zipper einzufädeln und dich dazu entschieden hast diesen während des Annähens vom Reissverschluss drin zu lassen, markierst du dir nun genau die Stelle, wo die Kante des Schatzhüters auf dem Reissverschluss endet. Wenn du jetzt die zweite Seite an den Reissverschluss annähst, musst du darauf achten, dass die Kante der zweiten Seite bei der Markierung liegt.)
Nun kannst du, falls er noch nicht drin ist, den Zipper einfädeln. Achte dabei darauf, dass beide Seiten/Kanten vom Schatzhüter bündig sind (siehe Pfeil).
Lasse den Reissverschluss ca. zur Hälfte offen und wende das Täschchen auf links.
Jetzt faltest du den Schatzhüter in der Mitte. Dabei kommen die kurzen Seiten und die beiden Reissverschlusshälften bündig aufeinander zu liegen. Das Futter ist aussen, die Aussenseiten liegen rechts auf rechts aufeinander. Nähe nun die Seiten (pinke Linie) mit 5-7 mm Nahtzugabe zusammen. Nähe auf keinen Fall über die Zähnchen vom Reissverschluss hinaus. Stoppe kurz davor.
Durch den halboffenen Reissverschluss kannst du nun mit einer Hand in das Täschchen greifen und es etwas ausformen. Dabei treffen die noch offenen, unteren Kanten dem Bild entsprechend aufeinander. Achte darauf, dass du die Nahtzugaben gut aufklappst und die Seitennaht genau auf die Mitte des Bodens trifft. Stecke gut fest.
Nähe nun wieder mit ca. 5-7 mm Nahtzugabe die Bodennähte auf beiden Seiten. Dabei kannst du mehrmals vor und zurück nähen.
Wende deinen Schatzhüter...
...und fülle ihn mit deinen Schätzen!
Das sind meine Favoriten. Dafür habe ich erst die verschiedenen Aussenstoffe entsprechend zusammengenäht und anschliessend das Band aufgesteppt. Das Spitzenband habe ich beim Zusammennähen der Stoffe gleich mitgefasst.
Viel Spass beim Nachnähen! Ich freue mich über einen Link zu euren Schatzhütern in meinen Kommentaren.
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